Künstliche Intelligenz (KI) hält Einzug in die kommunale Verwaltung – oft ungeregelt. Parallel plant das Land den flächendeckenden Einsatz von „Wohni“ [1], einer KI zur Bearbeitung von Wohngeldanträgen. Das kann einerseits Entlasten: Texte lassen sich schneller erstellen, Anträge können besser sortiert werden. Gleichzeitig entstehen neue Risiken: Sozialdaten geraten in externe Systeme, Entscheidungen werden vorkonstruiert, Fehler und Verzerrungen, deren Verursacher:in ggf. nicht nachvollziehbar sind, wirken sich direkt auf Menschen aus.
Wir schauen in den zwei Stunden auf den realen Einsatz von KI im Verwaltungsalltag. Wir blicken auf den „wilden“ Einsatz von Modellen wie ChatGPT und auf den geplanten Einsatz größerer Lösungen, auf die geltenden Regulierungen und nötigen Voraussetzungen und worauf wir aus linker Perspektive achten sollten. Wir geben auch Raum für Austausch
über den Stand des KI-Einsatzes in euren Gemeinden und hoffen auf eine gute Vernetzung unter digitalpolitisch aktiven Kommunalpolitiker:innen.
Referent/innen:
Rebecca van der Meyden, Sprecherin der AG Kommunal.Digital der Linken Potsdam und Mitglied im Digitalisierungsrat der Landeshauptstadt Potsdam
Tobias Woelki, Vorsitzender des Ausschusses für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung und Vorstandsmitglied des Digitalisierungsrates der Landeshauptstadt Potsdam
[1] https://www.potsdam.de/de/482-testphase-mit-kuenstlicher-intelligenz-endet-erfolgreich
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